Donnerstag, den 03. Oktober 2013

Ein Lauf für die Geschichtsbücher

So hochklassig hat man die 9,2 km des Strausseelaufes vielleicht noch nie erlebt. Gleich reihenweise wurden unter besten Laufbedingungen Klassezeiten erzielt. Im Frauenlauf gab es von Beginn an ein unwiderstehliches Tempodiktat von Mayada Al-Sayad vom LAC Berlin. In 34:05 min gewann sie souverän vor der Lokalmatadorin Jördis Koch. Mayada erzielte dabei die insgesamt drittschnellste Zeit beim Strausseelauf, der die volle Seerunde für Frauen seit dem Jahr 1980 im Programm hat.  Schneller waren bislang nur die dreifache Bostonmarathonsiegerin Uta Pippig (32:20 min im Jahr 1988) und die Strausbergerin Jana Dahms (33:22 min im Jahr 1993). Auch Jördis konnte sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich steigern und rangiert nun mit 35:46 min in der ewigen Bestenliste des Strausseelaufes auf  Platz 13.

Bei den Männern gab es ein dicht gedrängtes Spitzenfeld, das einen offenen Ausgang vermuten ließ. Doch auch unter dieser Konstellation wurde nicht lange taktiert und von Beginn an ein hohes Tempo gewählt. Bis zum Beginn des vierten Kilometers dezimierte sich die Spitzengruppe auf das Trio Christian Krannich (LAC Berlin), Alexander Pusch (VfB Germania Halberstadt) und Carsten Krüger (LAC Berlin). Im Vorjahr konnte Carsten noch deutlich vor Christian den Sieg erringen, doch in diesem Jahr zeigte der Zweite des Vorjahres eine starke Verfassung und hielt das Tempo hoch. Bei Kilometer sieben konnte der Vorjahressieger die angeschlagene Geschwindigkeit nicht mehr mitgehen. Nach einem Angriff von Alexander Pusch bei Kilometer acht ging Christian zum direkten Gegenschlag über und sicherte sich nach 2011 seinen zweiten Triumpf am Straussee. Alle drei Genannten blieben deutlich unter der 30 Minuten- Barriere- ein Novum in der 89- jährigen Geschichte des Strausseelaufes. Damit belegen sie die Plätze sechs, neun und zehn in der Bestenliste des Laufes.

Insgesamt nahmen 692 Sportler auf allen angebotenen Strecken am Strausseelauf teil, darunter auch viele Altersklassenläufer. In der M50 konnte Norbert Deutschmann in 36:47 min den Tagessieg erringen. Gleiches gelang Alexander Kornmilch (mU18, 39:00 min). Dazu konnte es sich Familie Langbecker mit Torsten (3. M45, 37:47 min.), Arne (3. MU18, 41:23 min) und Stefan (3. MU20, 43:09 min) zu dritt auf dem Podium gemütlich machen.

Ein großes Sportspektakel fand einen gelungen Rahmen vor, der von vielen fleißigen Helfern bereitet wurde. So packten die einzelnen Abteilungen des KSC Strausbergs gemeinsam an, um dieses Event zu organisieren. Dazu an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Auch waren wieder viele unserer Sportler und Eltern im Vorfeld damit beschäftigt, die Ware für unsere Kuchenbasar zu produzieren. Neben Cheforganisator Jörg Oswald haben sich vor allem Jürgen Goß und Wilfried Krüger als unersetzliche Hilfen etabliert, ohne die eine solche Veranstaltung nicht funktionieren würde.


Hier sind die Ergebnisse

Hier ist die ewige Top- 100 des Strausseelaufes

Hier ist ein Artikel der Märkischen- Oderzeitung: www.moz.de

Hier sind weitere Bilder: www.strausseelauf.de

 
Donnerstag, den 03. Oktober 2013

Strausberger Doppelschlag im Schülerlauf

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Paul Fengler beim Zieleinlauf

Lange hat man auf einen Strausberger Gesamtsieg im 4,1 km langen Schülerlauf im Rahmen des Strausseelaufes warten müssen, nun konnte man sich gleich doppelt freuen. Henriette Pauls vom KSC Strausberg war mit 17:18 min das schnellste Mädchen und das obwohl sie noch zur Altersklasse U12 zählt. Vor ihr konnten sich auch nur fünf Jungen platzieren. Einer von ihnen war Paul Fengler als Gesamtsieger. Hier konnte man nach seinen Sommerleistungen eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Siegerzeit des Vorjahres erwarten. Vielleicht sollte sogar die 15 Minuten Schallmauer fallen. Doch Paul setzte noch einen drauf.

Mit einer erstaunlichen Zeit von 14:17 min und einem riesengroßen Vorsprung von 1:43 min auf seinen Vereinskameraden Falko Staps zerlegte er das komplette Feld und setzte beinahe neue Maßstäbe. Beinahe, denn zum Streckenrekord im Schülerlauf von Andreas Graff aus dem Jahre 1999 fehlten ihm am Ende ganze 8 Sekunden. Eine Zeit, die mit etwas mehr Konkurrenz sicherlich erreichbar gewesen wäre.

Auch in den einzelnen Altersklassen konnten wir einige Erfolge verbuchen. So gewannen neben Henriette (wU12) und Paul (mU16) auch Konstantin Otto (17:16, mU12), Richard Kisan (18:27, mU10) und Juliane Knospe (19:47, wU16).

 
Freitag, den 27. September 2013

Kein S-Bahn Verkehr zwischen Fredersdorf und Strausberg Nord

Wer zum 77. Strausseelauf mit der S-Bahn anreisen möchte, sollte etwas mehr Zeit einplanen. Aufgrund von Gleisarbeiten wird der Schienenersatzverkehr eingesetzt und die jeweilige Fahrzeit wird sich verlängern.

Artikel Märkisch- Oderzeitung: www.moz.de

 
Dienstag, den 24. September 2013

Alles hat ein Ende

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Richard Kisan

Beim diesjährigen Bahnabschluss in Frankfurt- Oder sorgten unsere jüngeren Athleten noch einmal für gute Leistungen. Luisa Kisan (W10) stellte mit 2:52 min ihre Bestleistung über 800 m ein und wurde Zweite. Finn Ole Schultheiß (M9) wurde in der gleichen Disziplin Dritter (2:54). Einen Tagessieg erreicht Richard Kisan (M9) mit 32,50 m im Schlagball. Arne Langbecker erzielte mit 5,22 m als Zweiter im Weitsprung der U18 die beste Platzierung unserer älteren Athleten.

Hier sind die kompletten Ergebnisse: www.sc-frankfurt-oder.de

 
Montag, den 23. September 2013

Bis zum 28.09. noch die Anmeldefrist nutzen

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Wer bei unserem schönen Landschaftslauf, dem 77. Strausseelauf dabei sein möchte, sollte schnell die Online- Anmeldung auf www.strausseelauf.de besuchen. Eine rechtzeitige Meldung lohnt sich gleich aus zwei Gründen: Erstens wartet das begehrte Veranstaltungs-T-shirt und zweitens spart man sich die Nachmeldegebührt von zwei Euro für Kurzentschlossene am Veranstaltungstag. Neben materiellen Gesichtspunkten bietet der Strausseelauf natürlich noch ein ganzes Bündel an interessanten Facetten, die den Hobby- und Vereinssportler in seinen Bann ziehen werden.

Da wäre zum Beispiel die attraktive Strecke um den See zu nennen, die schon im Jahre 1923 bei diesem Wettkampf erstmalig unter die Sohlen genommen wurde. Jeder der hier startet, ist ein Bestandteil der Geschichte von Deutschlands wohl ältestem Volkslauf. Weniger lange reicht die Geschichte des separat gestarteten Frauenlaufs zurück, doch stellt solch ein Lauf ein Unikat in der Region dar. Dadurch haben auch unsere weiblichen Starter genug Platz auf der Strecke und können ihrer Konkurrenz direkt ins Auge schauen.

Für die ersten Drei der Gesamtwertung und jeder Altersklasse winken neben dem sportlichen Erlebnis an sich auch Pokale und Medaillen. Der Start der Männer ist auf 10.30 Uhr am Strausberger Gymnasium angesetzt. Der Frauenlauf beginnt 15 Minuten danach an gleicher Stelle. Für alle Schüler und Erwachsenen, die am Halblauf um 9.30 Uhr teilnehmen, wird ab 8.45 Uhr die Fähre zur gegenüberliegenden Seeseite angeboten. Für den Nachwuchs bis zum Jahrgang 2006 wird um 10.00 Uhr der 400 m Bambinilauf gestartet.

 
Montag, den 23. September 2013

5. Rehfelder Lilienlauf


Am 20.9.13 fand in Rehfelde der 5. Lilienlauf statt. Trotz der Verschiebung vom Juni auf dem September und dem ungemütlichen Regenwetter, waren in allen Läufen zusammen 52 Teilnehmer am Start, darunter drei Kinder und fünf Erwachsene aus unserem Verein. Alle Acht erreichten einen Podiumsplatz und bekamen eine Urkunde und Medaille.
Über den Kinderlauf von ca. 800 m Länge gab es durch Luisa und Richard Kisan sowie Johanna Lange einen Dreifachtriumpf. Den 5,3 km Lauf der Frauen gewann Jana Schulz knapp vor Bettina Kisan. Bei den Männern siegte auf gleicher Strecke Andreas Naujok (Hennickendorf)  vor den beiden KSC-Läufern Wilfried Krüger und Karsten Lange. Auf der doppelt so langen 10,6 km Strecke belegte Torsten Langbecker den 2. Platz hinter Torsten Schmidt von Blau-Weiß Petershagen.

Auch im nächsten Jahr wird Rehfelde wieder die Laufsportfreunde der Region einladen.

Alle Ergebnisse sind unter: www.Rehfelder-Lilienlauf.de



Geschrieben von Wilfried Krüger

 
Donnerstag, den 19. September 2013

Wer wird der Schnellste um die halbe Runde sein?

Der Strausseelauf am Tag der Deutschen Einheit steht vor der Tür und lockt viele regionale und überregionale Teilnehmer. Neben der klassischen Runde um den See gibt es seit vielen Jahren auch die halbe Strausseerunde für Laufeinsteiger und für Nachwuchsläufer.

Möchte man als Schüler beim Strausseelauf erfolgreich sein, so braucht man dennoch einen langen Atem. 4,1 km wollen möglichst schnell bewältigt werden um die heiß ersehnten Siegerpräsente zu erhalten. Im letzten Jahr hatten Maik Snigola aus Berlin in 15:52 min. die schnellsten Beine und vollendete seine dreijährige Siegesserie. Gleichzeitig war es altersbedingt seine letzte Teilnahme im Schülerlauf, in dem die älteste Altersklasse die U16 ist. Nimmt man alle männlichen Berliner Läufer hinzu, so verlängert sich die Siegesserie sogar bis zum Jahr 1999. Bis 1998 muss man auch zurückschauen, um mit Roger Büchsenschuß den letzten Strausberger Gewinner zu finden. Roger benötigte unter winterlichen Bedingungen im dichten Schneetreiben 14:48 min. für die halbe Seerunde, eine Zeit, die in den letzten Jahren locker zum Sieg gereicht hätte. Die Frage, die sich dieses Jahr erneut stellt, kann ein Läufer aus Märkisch-Oderland oder gar aus Strausberg an diese Zeit herankommen und die Berliner Serie reißen lassen?

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Chancen dazu haben vor allem Paul Fengler und Falko Staps. So konnte sich Paul dieses Jahr über 800m um 8 Sekunden auf 2:09 min steigern. Beide wurden auch schon einmal Gesamtzweiter des Nachwuchslaufes. In die Suppe spucken könnte ihnen Jurek Odenbach vom LAC Berlin, der sich für den Strausseelauf angekündigt hat und in diesem Jahr schon pfeilschnelle 9:29 min. über 3000m anbieten konnte.  

Bei den Mädchen muss man bis zum letzten Strausberger Sieg von Anna-Maria Irgang nur bis zum Jahr 2005 zurückblättern. Mit dem Triumpf von Paula Belz (LAC FUN) im Jahr 2011 liegt der letzte Sieg aus Märkisch-Oderland sogar erst zwei Jahre zurück. Insgesamt ist das Rennen hier offener als bei den männlichen Schülern, da hier auch immer die Läuferinnen der jüngeren Altersklassen eine Chance haben. Die Vorjahressiegerin Pauline Kaden aus Berlin gehörte z.B. noch zur U12 und kann somit auch in diesem Jahr wieder voll angreifen. Aus Strausberg muss man die jungen Läuferinnen Henriette Pauls, Luisa Kisan und Antonia Otto auf der Rechnung haben. Henriette fehlten im letzten Jahr nur drei Sekunden zum Gesamtsieg.

Alle Nachwuchsläufer und natürlich auch die Sportler der älteren Jahrgänge können sich noch bis zum 28.09. unter www.strausseelauf.de für den Strausseelauf anmelden.

 
Sonntag, den 15. September 2013

Lange Vorbereitung macht sich bezahlt

Im  letzten Jahr noch wurden unseren aktiven Kindern und Jugendlichen von ihren Eltern klar die Grenzen aufgezeigt, doch nun sollte alles anders werden. Die vergangenen 365 wurden intensiv genutzt um an diesem Tag topfit und fokussiert zu sein. Der Sieg beim Eltern-gegen-Kinder Wettkampf sollte wieder an unsere Aktiven gehen.

Zuvor sollten aber vier Disziplinen bewältigt werden, die den kompletten Leichtathleten fordern: Weitsprungstaffel, Hindernispendelstaffel, Fahrradreifenweitwurf und Crossstaffel. In den ersten drei Disziplinen schenkten sich beide Teams nichts. Im Weitsprung war das Aktiventeam einen Hauch vorne, während das Elternteam in den beiden folgenden Wettbewerben einen Wimpernschlag vorne lag. Nun musste die abschließende Crossstaffel die Entscheidung bringen und hier spielten unsere Aktiven ihre ganze Wettkampferfahrung aus. Jeder Staffelläufer musste eine ca. 200m lange Hindernisrunde absolvieren, 200m die am Ende ganz schön lang sein können. Am Ende siegte unser Nachwuchsteam souverän mit einer Runde Vorsprung. Eine gute Nachricht für unser Elternteam bleibt aber: Im nächsten Jahr gibt es wieder eine Chance zur Revanche. Doch bis dahin liegen 365 harte Trainingstage vor uns.

 
Mittwoch, den 11. September 2013

Trainingsinformationen

Am Freitag (13.09.) findet unser jährlicher Eltern-gegen-Kinderwettkampf statt. Wir treffen uns um 17.00 Uhr auf dem Sport- und Erholungspark. Dann wird ein Team der Eltern gegen unsere Aktiven in unterschiedlichen Disziplinen antreten und beweisen, dass sie noch nicht zum alten Eisen zählen. Mitmachen darf/kann/sollte/müsste jeder. An diesem Tag entfällt das reguläre Training.

Am 18.09. treffen wir uns um 17.30 Uhr am Marienberg zum Training am Straussee. Das gilt für beide Gruppen. Kommen sollten alle Aktiven, die vorhaben am Strausseelauf teilzunehmen. An diesem Tag wird kein Training auf dem SEP stattfinden.

In den Ferien findet das Training am 30.09., 07.10., 09.10. und 11.10. jeweils von 17- 19.00 Uhr für beide Gruppen auf dem SEP statt.

 
Dienstag, den 03. September 2013

Jördis wird Halbmarathonmeisterin

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Die Siegerehrung der Frauen

Jördis Koch sorgte bei den Berlin Brandenburgischen Meisterschaften im Halbmarathonlauf in Berlin- Tegel für eine große Überraschung. Mit einer Zeit von 1:24:37 h. holte sie sich ihren ersten Landesmeisterschafts-Titel und ließ ein starkes Feld von 272 Frauen hinter sich. Nach einem schnellen Beginn von 40:20 min. für die ersten 10km konnte sie sogar noch zulegen und sich von der zweiten Position an die Spitze schieben.

Hier sind die kompletten Ergebnisse: my1.raceresult.com/

 
Dienstag, den 03. September 2013

Der Stienitzseecross öffnet seinen Vorhang

Eine der größten Laufveranstaltungen Brandenburgs mit 909 erfassten Teilnehmern ist der Stienitzseecross in Hennickendorf. Es ist eine Veranstaltung, die gekonnt vielfältige Kunstinstallationen in die Strecke integriert und so viele Erlebnisläufer anzieht. Im Vergleich zum Vorjahr wurde diese um einen 21 m langen Schwimmsteg erweitert, der die Attraktivität der Route noch weiter steigerte. Gleichzeitig ist die Runde um den See aber mit vielen Anstiegen, Treppen, Wurzeln, sandigen Passagen und engen Kurven auch ziemlich anspruchsvoll. Dadurch dient sie unseren Sportlern als eine gute Vorbereitung auf den Strausseelauf und die nachfolgenden Crossmeisterschaften.

Die Ergebnisse zeigen, bei vielen unserer Läufer stimmt die Form. Sowohl bei den Jungen (Paul Fengler vor Konstantin Otto und Tobias Strauß) als auch den Mädchen (Antonia Otto vor Antonia Markert und Iris Staps) füllten wir das komplette Siegerpodest im 3 km Lauf. Über 10,4 km konnte Jördis Koch die Frauenkonkurrenz klar gewinnen und sich sogar im Männerfeld gut behaupten. Sie wurde Gesamtdritte und darf als Belohnung im kommenden Jahr eine Reise nach Paris antreten.     

Viele unserer Erwachsenen machten sowohl auf als auch neben der Strecke eine gute Figur. Angela Deutschmann, Brigitte Krüger, Edda und Jürgen Goß halfen bei der erfolgreichen Durchführung der Veranstaltung während Norbert Deutschmann, Wilfried Krüger, Uwe und Kathi Suthau, Anke Strauß, Jana Tischendorf, Michael Fehsenfeld, Torsten Langbecker, Andi Beile, Anja Otto, Karsten Lange und Bettina Kisan die verschiedenen Strecken erfolgreich absolvierten.


Hier sind die Ergebnisse: http://results.davengo.com/

Hier gibt es weitere Bilder: www.strausberg-live.de

 
Dienstag, den 03. September 2013

Landesmeisterschaften der U12

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Luisa Kisan

Henriette Pauls (W11) und Luisa Kisan (W10) vertraten uns bei den Landesmeisterschaften der U12 in Cottbus. Für beide war dieser Wettkampf einer der Höhepunkte der Sommersaison und beide machten ihre Sache gut. Luisa erreichte als beste Platzierung einen 7. Rang im 800m- Lauf. Dabei fehlten ihr mit einer Zeit von 2:57 min. drei Sekunden zum Siegerpodest. Auch Henriette erzielte ihre beste Platzierung im 800m- Lauf. Sie wurde 14. in 2:52 min..

Hier sind die Ergebnisse: www.ladv.de

 
Dienstag, den 03. September 2013

Olaf wird Fünfter bei Deutschen Wurfmehrkampfmeisterschaften

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Olaf Terzer

Das Thüringische Zella-Mehlis wurde für einem Tag zum Wurf-Mekka der deutschen Leichtathletik. Es stand eine besondere Form des Mehrkampfes an, die Deutschen Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf der Senioren. Neben den olympischen Disziplinen des Kugelstoßens, Diskus-, Speer- und Hammerwerfens gab es noch den Gewichtewurf. Diese Disziplin ist dem Hammerwerfen nahestehend, wird aber mit einem 15,88 kg schweren Gewicht durchgeführt.

Olaf Terzer zeigte bei diesen Meisterschaften seine Wurf-Vielseitigkeit und konnte einen guten fünften Platz in der M40 belegen. Vor allem mit der Kugel und dem Diskus konnte er viele Punkte einfahren. Hier erzielte er die dritt- bzw. zweitbeste Tagesweite.

Hier sind die kompletten Ergebnisse: www.tlv-sport.de/

 
Montag, den 26. August 2013

Strausberger Jagdsaison eröffnet

Wie angekündigt, so wurde es auch umgesetzt: Die Leichtathletik in Strausberg und Umgebung ist um eine Facette reicher. Erstmalig wurde ein Dreikampf durchgeführt, bei dem zwei Disziplinen frei gewählt werden konnten und ein abschließender 800m- Lauf nach der Gundersen- Methode durchgeführt wurde. Hier startet der Punktebeste nach den ersten Disziplinen als Erster und wurde von der dahinter liegenden Meute gejagt und spannende Jagdszenen gab es so Einige zu begutachten.

So lag Josephine Böttcher (LAC Berlin) vor dem abschließenden 800m Lauf noch auf dem 6. Gesamtrang, der sich aber einige Schweißperlen später in einen ersten Rang umwandelte. Eng ging es auch im Lauf der mU16 zu. Paul Fengler (KSC) und Jurek Odenbach (LAC Berlin), die fast zeitgleich als Fünfter und Vierter ins Rennen gingen, lieferten sich bis zur Ziellinie einen engen Kampf, den Jurek für sich entschied. Im Abschlussrennen der älteren Jahrgänge gab es ein ebenso hochklassiges Duell um den Gesamtsieg zwischen Tobias Singer und Benjamin Einert (beide LAC Berlin). Tobias versuchte seinen Startvorsprung von vier Sekunden möglichst lange über die Bahn zu retten doch Benjamin konnte nach einer Runde die Lücke schließen. Nach den folgenden von Taktik geprägten 300m konnte Benjamin auf den letzten 100m härter antreten und holte sich den Sieg im Dreikampf.

Solche Szenen kann ein traditioneller Mehrkampf nicht bieten. Im Ziel weiß jeder ohne groß rumzurechnen sofort, welchen Platz er erzielt hat. Das dieses Konzept auch bei den Athleten gut ankam, konnte man an den Gesichtern ablesen. Auch die Teilnehmerzahlen sprechen dafür. Von insgesamt 87 Startern zählten 38 zu den Altersklassen mU16 und älter, von denen 31 auch den Dreikampf in Angriff nahmen. Zum Vergleich, 2012 waren es in den gleichen Altersklassen 26 Starter bei 11 Mehrkämpfern, 2011 waren es gar nur 5 Mehrkämpfer. Nach der gelungen Prämiere werden wir diese Idee wohl im kommenden Jahr auch auf die jüngeren Altersklassen übertragen.

Sportlich gesehen war das Sommersportfest für unsere Athleten auch ein Gewinn. Neben Paul konnten Jessica Hecht (1., wU18), Marko Salisch (2., mU18) und Antonia Markert (3., wU16) weitere Podestplätze im Mehrkampf ihrer Altersklasse erkämpfen. Im traditionellen Vierkampf der U12 und U14 konnten Konstantin Otto (2., mU12), Henriette Pauls (2., wU12) und Antonia Otto (3., wU12) vorne mitmischen.

 
Montag, den 26. August 2013

Kinderpokal in Strausberg

Dem neuen Konzept der Kinderleichtathletik wurde in Strausberg mit dem Kinderpokal wieder ein würdiger Rahmen gegeben. 78 Kinder aus 11 Teams maßen in 4 Disziplinen ihre Kräfte. Hier war die Leistung des Einzelnen zweitrangig, denn in die Ergebnislisten findet nur das Mannschaftsergebnis einen Eingang. Sicher bietet dieses Konzept viele Vor- und Nachteile, die an so manchen Stellen schon eingängig diskutiert wurden.

Unsere beiden, mit der Minimalanzahl an Kindern angetretenen Mannschaften, machten ihre Sache gut. In der U8 konnten wir mit Johanna, Marian, Josephine, Richard und Pauline den zweiten Platz erringen, in der U10 reichte es für Fabian, Richard, Julia, Josianne, Lena und Finn Ole zum dritten Platz.


Hier sind die kompletten Ergebnisse: www.ladv.de

 
Montag, den 19. August 2013

Überstunden am Abend

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Für die Arbeitseifrigen unter den Leichtathleten werden so mancher Orts Abendsportfest als Startgelegenheit geboten. Eines von ihnen fand in Berlin, ausgerichtet von der LG Süd, statt. Olaf Terzer trat gleich zu einer doppelten Schicht an. Sowohl im Kugelstoßen (11,95m) als auch im Diskuswerfen (37,20m) zeigte er eine gute Spätform und übertraf jeweils seine Ergebnisse der Landesmeisterschaften. Wilfried Krüger spulte einen 3000m Testwettkampf ab (12:23,89).

Jördis Koch sammelte an gleicher Stelle ihre nächste Bestleistung ein, dieses Mal über 1500m (4:50,40). Eine Woche später folgte ihr nächster abendlicher Auftritt, dieses Mal im bayrischen Burgau. Hier wetzte sie in 17:56,41 die Scharte der Norddeutschen Meisterschaften aus und stellte ihre alte Bestleistung um 41 Sekunden in den Schatten.


Hier gibt es einen Bericht vom Veranstalter des Burgauer Abendsporfestes: www.tsvburgau.de/leichtathletik/

 
Sonntag, den 04. August 2013

Premiere in Strausberg

Hier geht es zur Online- Meldung: www.ladv.de/

Am 24.08.2013 um 13.00 Uhr fällt der Startschuss für eine neue Wettkampfform. Jeder Leichtathlet in Strausberg ab 14 Jahren, um Strausberg und um Strausberg herum sollte daran teilnehmen. Ausreden gibt es keine, denn wie beim all you can eat Restaurant kann sich jeder sein persönliches Buffet zusammenstellen. Zwei Disziplinen aus dem Pool von 100m, 400m, Weitsprung und Kugelstoßen müssen mindestens absolviert werden. Die besten Zwei werden gewertet und die Punkte nach den Zehnkampftabellen addiert.

 Dann folgt das Highlight der Veranstaltung, denn was unsere Biathleten und Skilangläufer im Winter können, können wir auch: Der Punktbeste startet im abschließenden 800m- Lauf zuerst und der Rest bekommt für alle 13 weniger erzielten Punkte eine Strafsekunde am Start aufgebrummt. Der Erste im Ziel ist dann auch der Sieger- ein System, dass nicht nur für Spannung sorgt, sondern dass auch Sigi Heinrich und Dirk Thiele verstehen.

 Für alle jüngeren Teilnehmer der Altersklassen U12 und U14 gibt es unseren traditionellen, nicht minder interessanten Vierkampf, bestehend aus Sprint, Weitsprung, Ballwurf und 800m. Alle die noch jünger sind, können an dem vor dem Sommersportfest startenden Kinderpokal um 10.00 Uhr teilnehmen.


Hier sind die Ausschreibungen:

pdf_button Sommersportfest, Ausschreibung

pdf_button Sommersportfest, Zeitplan

pdf_button Kinderpokal, Ausschreibung

 
Mittwoch, den 31. Juli 2013

Jägerfestlauf in Waldsieversdorf


Hier ist ein Artikel der Märkischen-Oderzeitung: www.moz.de/

Hier sind die Ergebnisse: www.waldsieversdorf.info/

 
Sonntag, den 14. Juli 2013

Totaler Blackout und ein pompöses Feuerwerk

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Jördis auf Platz zwei


An diesem Wochenende stand für Jördis Koch mit den Norddeutschen Meisterschaften der Höhepunkt der Bahnsaison an und Jördis sollte ihre größte Niederlage und gleichzeitig ihren wichtigsten Erfolg ihrer Läuferkarriere innerhalb von nur 18 Stunden erleben. Doch der Reihe nach.

Die Form passte. In einem Testwettkampf eine Woche zuvor lief Jördis eine 10:14 min über 3000 m und verbesserte damit ihre alte Bestzeit um unglaubliche 36 Sekunden. Das Training schien angeschlagen zu haben und alles sollte bereitet sein für eine weitere Steigerung über 5000 m am ersten Tag der Norddeutschen Meisterschaften in Berlin Lichterfelde. Die Angangszeiten waren etwas zu schnell aber noch im Rahmen. Dann wurde Jördis etwas langsamer, lag aber immer noch auf einem Kurs, der eine Steigerung des Hausrekordes um etwa 30 Sekunden bedeuten würde. Auch lagen einige stärkere Läuferinnen hinter Jördis und die Drittplatzierte lag nur 25 m vor ihr. Doch was dann geschah würden einige Beteiligte als überraschend bewerten, andere würden es vielleicht drastischer formulieren, einer von ihnen ist sicherlich ihr Trainer, doch diese Statements lassen wir an dieser Stelle mal außen vor. Jedenfalls absolviert Jördis die 4600 m Marke, jedoch die 5000 m nicht mehr. Eine Verletzung oder ein Verzählen war nicht die Ursache, doch was war diese gleich noch mal?

Wie auch immer. Zum Glück gab es einen Tag später eine zweite Chance. Die 3000 m Hindernis standen auf dem Plan und Jördis lief auch 3000 m und was noch dazu kam, sie lief sie sehr schnell. Bei 11:02 min. stoppten die Uhren. Um diese Zeit richtig einordnen zu können, muss man bedenken, dass Jördis im Winter noch die 3000 m ohne Hindernisse 3 Sekunden langsamer absolvierte, sie im Trainingslager in Zinnowitz vor zwei Monaten noch 10 Anläufe brauchte um einmal über den Wassergraben zu kommen, sie damit auf Platz 16 der aktuellen Bestenliste Deutschlands steht und sie mit dieser Zeit die Norm für die Deutschen Meisterschaften erfüllt hat (die leider schon in der letzten Woche waren). Ganz nebenbei wurde sie auch noch Norddeutsche Vizemeisterin. Das Drehbuch dieses Wochenendes war nichts für schwache Nerven, doch am Ende gab es neben vielen grauen Haaren ein Happy End.  


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Ein Auszug aus der DLV- Bestenliste

 
Dienstag, den 18. Juni 2013

Offene Regionalmeisterschaften trumpfen mit 25 Rekorden auf

Wie zuvor versprochen, so wartete das Strausberger Wetter mit exzellenten Bedingungen auf, was in diesem Jahr keine Selbstverständlichkeit war.  Der Weg war bereitet für Spitzenleistungen und auf diese musste man nicht lange warten. Insgesamt wurde 25 Mal ein alter Meisterschaftrekord verbessert, je 13 Mal auf weiblicher und 12 Mal auf männlicher Seite.

Beste Leistungen mit Pokalen geehrt

So hatten die Veranstalter letztendlich die Qual der Wahl, die nach ihrem Ermessen besten Leistungen auszuzeichnen. Solch eine Entscheidung ist nicht immer einfach und an der ein oder anderen Stellen gab es vergleichbar gute Leistungen. Geehrt wurden Henriette Pauls (W11, KSC Strausberg) für 2:46,98 min im 800m- Lauf, Maria Rappel (W11, Empor Niederbarnim) für 4,43m im Weitsprung, Lea Kroll (W13, Medizin Eberswalde) für 32,75m im Speerwurf, Lole Isbruch (W8, Empor Niederbarnim) für 3,19m im Weitsprung und Max Otto Hanke (M8, IGL Schöneiche) für 6,98 sec im 40m Sprint.

Einige Athleten mit enormer Bandbreite

Obwohl jede Disziplin einzeln für sich steht, absolvierten viele ihren persönlichen Mehrkampf und konnten eine Reihe an Meisterschaftstiteln erringen. Gar vier Mal waren Juliane Knospe (W15, KSC Strausberg), Sophie-Luise Merten (W13), Maria Rappel (W11, beide Empor Niederbarnim), David Schaffranke (M20, SC Frankfurt), Konstantin Otto (M10) und Marian Schulz (M6, beide KSC Strausberg) siegreich. Levi Schulz setzte da noch einen drauf und sicherte sich fünf Titel, in jeder in seiner Altersklasse angebotenen Disziplin. Genauso viele Titel sammelte Volkmar Herrmann (M55, IGL Schöneiche).

Starke Leistungen im Langsprint

Eine Disziplinengruppe, die in den letzten Jahren nicht viel Aufmerksamkeit bekam, wurde in diesem Jahr deutlich aufgewertet- der Langsprint. Es gab fast in jeden angebotenen Wettbewerb einen neuen Stadionrekord. Über 300m der U16 konnte ein Doppel vom Gastgeber gewinnen: Juliane Knospe (45,54 sec) und Falko Staps (40,94 sec). Über 400m der Jugend und Männer gab es ein altersklassenübergreifendes starkes Rennen. Hier hatte Tom Krüger (mU20, LAC Berlin) mit 51,87 sec vor David Schaffranke (M20, SC Frankfurt) mit 52,07 sec und Oliver Pollakowsky (mU18, LAC Berlin) mit 52,29 sec knapp die Nase vorn.

Große Teilnehmerfelder in den Nachwuchsaltersklassen

Wagt man einen Blick nicht nur auf die Qualität der Teilnehmer sondern auch auf die Quantität, so zeigt sich das typische Bild: Viele Kinder tummelten sich in den einzelnen Disziplinen, doch Sportler der Jugend und Erwachsenen Altersklassen musste man mit der Lupe suchen. Wer viele Sportfeste in Berlin und Brandenburg besucht hat, der wundert sich über dieses Bild nicht. Die klassische Leichtathletik scheint für viele ältere Semester nicht attraktiv genug zu sein. Gleichzeitig erzielen Volksläufe einen enormen Zuspruch. Hier wird sich sicher auch der Veranstalter die Frage stellen, ob man Disziplinen braucht, in denen der Sieger schon vor dem Beginn feststeht, weil nur einer antritt. Kann man den aufgezeigten Entwicklungen Rechnung tragen und das Wettkampfangebot wieder attraktiver machen oder endet die klassische Leichtathletik mit 15 Jahren?

Viele fleißige Hände

Zieht man ein Resümee, so war es doch eine gelungene Veranstaltung. Viele emsige Helfer, nicht nur aus Strausberg, trugen ihren Teil dazu bei. Den gesamten Schwung nehmen wir alle, ob Helfer oder Teilnehmer, mit über die Sommerpause, hin zu unserem Sommersportfest am 24.08. an der gleichen Stelle.


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Hier sind die aktuellen RM Rekorde: pdf_button

 
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