Dienstag, den 11. Dezember 2012

Leise rieselt der Schnee

Alljährlich zieht es uns in der Weihnachtszeit in das beschauliche Kienbaum um die Form für die kommende Hallensaison aufzubauen. Weihnachtlich war dieses Mal auch das Wetter. Der erste Schnee ließ unsere sonst so reifen Jugendlichen noch einmal in längst vergangen Kindertagen schwelgen. Für das Training wurde die weiße Pracht natürlich auch genutzt. So bot der winterliche Untergrund die perfekten Rahmenbedingungen für ein Fahrtspiel im Gelände. Auch sonst wurde an so mancher Stelle im Vergleich zu früheren Trainingslagern eine Schippe drauf gepackt, denn wir haben ja Anfang des Jahres unter den Berliner und Brandenburger Hallendächern noch viel vor. Wie es gemacht wird, konnten wir uns wieder bei vielen anwesenden Koryphäen der Leichtathletik abschauen, unter anderem hatte der Deutsche Leichtathletikverband seine Wurfkaderathleten versammelt.

Unsere Trainingsgruppe mit Linda Stahl und Katharina Molitor

(3. und 6. bei Olympia in London 2012 im Speerwurf)

 
Montag, den 19. November 2012

Doppelter Einsatz für unsere Jugendlichen

Traditionell werden die Hallenregionalmeisterschaften an zwei Tagen von Gaselan Fürstenwalde sowie dem KSC Strausberg ausgerichtet, zunächst für die älteren Altersklassen, dann für die Schüler bis zum Jahrgang 2001. An beiden Tagen ist das Bundesleistungszentrum in Kienbaum der Ort des Geschehens. Doch nun zu den Ergebnisse des ersten Tages. Neben vielen Podestplätzen gab es für unsere Athleten auch einige Regionalmeistertitel. So konnte Paul Fengler (M14) in einem hart umkämpften 800m Rennen seine Bestzeiten auf 2:17,0 min. verbessern. Auf der gleichen Strecke, im gleichen Jahrgang hatte wir mit Juliane Knospe ein erfolgreiches weibliches Pendant (2:38,7 min.). Außerdem konnte Juliane den Hochsprung mit 1,35 m für sich entscheiden. In der für ihn ungewohnten Disziplin 60 m Hürden triumphierte Sebastian Korge (M12/ 11,4 sec.). Zwei weitere Titel ergatterten Falko Staps (M14/ 9,56 m) und Olaf Terzer (M45/ 12,02 m) im Kugelstoßen.

Einen Tag darauf hieß es dann für unsere Athleten wieder früh aufzustehen, denn es galt den Wettkampf als Kampfrichter abzusichern. Durch einen gewissenhaften Einsatz konnte der zweite Veranstaltungstag trotz großer Starterfelder routiniert und reibungslos durchgeführt werden. Sportlich trugen sich Konstantin Otto (M9, 800m und Weitsprung) sowie Luisa Kisan (W9, 800 m) in die Siegerlisten ein.

Die besten Leistungen des zweiten Tages wurden wie gewohnt gesondert geehrt. Über einen Pokal konnten sich freuen:

  • 40 m: Wenzel König, M8, 6,6 sec., SC Frankfurt
  • 800 m: Konstantin Otto, M9, 2:45,0 min., KSC Strausberg
  • Weitsprung: Max- Otto Hanke, M7, 3,35 m, IGL Schöneiche
  • Hochsprung: Yara Weinert, W11, 1,42 m, Medizin Eberswalde

Zum Ende der Veranstaltung galt es, die mannschaftliche Geschlossenheit zu zeigen. Eine 4x1/2 Runde Staffel durch die 365 m lange Sporthalle erforderte nochmals schnelle Beine. Den Sieg bei den Mädchen erreichte Medizin Eberswalde in 2:03,6 min und bei den Jungen die IGL Schöneiche in 2:01,0 min.

 
Dienstag, den 13. November 2012

Drei schnelle Jungs für die Goldmedaille

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Start der männlichen U10

Die Generalprobe war verheißungsvoll. Souverän belegten Lennart Schulz, Konstantin Otto und Tobias Strauß die Plätze 1 bis 3 in der U10 bei den Regionalmeisterschaften im Crosslauf. Nun hieß es die Form zu konservieren, nicht krank zu werden, um dann topfit an der Startlinie bei den Landesmeisterschaften im Cross zu stehen.

In Berlin Hermsdorf angekommen, eröffnete sich dem mit hiesigen Laufstrecken vertrauten Betrachter zunächst ein ungewohntes Bild. Hier wurde eine wirkliche Crossstrecke geboten. Vor allem mussten so manche Höhenmeter erklommen werden. Es galt die eigenen Kräfte zu dosieren um am Ende nicht für ein zu Hohes Tempo büßen zu müssen. Erfahrene Athleten sollten dadurch wohl im Vorteil sein. Konstantin, Lennart und Tobias gingen ihr persönliches Projekt Meisterschaftserfolg dann auch wie alte Hasen an und konnten die Einzelplätze zwei, fünf und sechs in der M9 belegen. Neben der Silbermedaille von Konstantin, der für einen mutigen Lauf von der Spitze weg belohnt wurde, reichte dass für den Titel in der Mannschaftswertung der U10. Ein riesen Erfolg für die Jungs, vor allem für Tobias, der seine ersten Landesmeisterschaften absolvierte.

Einen weiteren Paukenschlag gab es in der W9. Dort erkämpfte sich Luisa Kisan die Silbermedaille. Auch dieser Erfolg hatte sich eine Woche zuvor bei ihrem Titelgewinn in Petershagen bereits angekündigt. In ähnlich starker Form präsentierten sich unsere Jüngsten: Fabian Strauß und Richard Kisan wurden in der M8 in einem engen Rennen Fünfter und Sechster. Dieses Rennen war so eng, dass selbst der Drittplatzierte noch mit der gleichen Zeit gewertet wurde. In der M14 gab es weitere gute Platzierungen. Paul Fengler belegte vor Falko Staps den vierten Rang und erhielt damit leider wieder nur die Holzmedaille. Zusammen mit Arne Langbecker konnte das Trio dann aber doch noch nach Edelmetall greifen. Nach Gold und Silber in den letztjährigen Auflagen, gab es nun die Bronzeplakette. Außerdem belegte Antonia Otto (W10) und Sebastian Korge ordentliche neunte Plätze. Jördis Koch wurde bei den Frauen Sechste.

Insgesamt waren es für uns mit vier Medaillen die erfolgreichsten Landesmeisterschaften seit langem. Wir sehen, Einsatz beim Training lohnt sich. Einen herzlichen Glückwunsch an die Athleten!

Hier sind die kompletten Ergebnisse zu finden: www.leichtathletik-berlin.de

Hier ist ein Artikel der Märkischen Oderzeitung: www.moz.de

 
Dienstag, den 06. November 2012

Lennart und Paul mit Doppelpack

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Siegerehrung für Lennart in Altlandsberg

November- ein Monat, der für viele einfach nur den grauen und ungemütlichen Herbst symbolisiert. Für andere ist aber die Zeit des Jahres, in der es auf den Crossstrecken heiß zur Sache geht, mit dem Höhepunkt der Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende in Berlin- Reinickendorf. Um dort in Topverfassung an den Start zu gehen, wurde in den letzten Wochen schon hart an der Grundlagenausdauer gearbeitet. Doch Training ist das Eine und Wettkämpfe sind das Andere. Aus diesem Grund stand mit den offenen Regionalmeisterschaften in Petershagen die Generalprobe auf dem Programm. Für einige gab es zuvor noch die Generalprobe der Generalprobe.

Am Reformationstag fand der Altlandsberger Stadtlauf auf den Strecken 800 m, 3 und 10 km statt. Schon dort zeigten Lennart Schulz (U10) und Paul Fengler (U16) mit sicheren Siegen, dass die Form stimmt und dass mit ihnen auf regionaler und landesweiter Ebene zu rechnen sein wird. Am Samstag in Petershagen sollte die Konkurrenz natürlich eine andere sein. Mit einem langgezogenen Schlussspurt konnte sich Lennart dort aber erneut den Sieg sichern, vor starker Konkurrenz aus dem eigenen Verein. Konstantin Otto und Tobias Strauß folgten knapp dahinter auf den Plätzen. Diese geschlossene Teamleistung lässt auf die Mannschaftswertung am nächsten Wochenende hoffen. Paul suchte im Gegensatz zu Lennart schon früh die Entscheidung. Nach etwa 800 Metern in seinem 2,4 km Lauf setzte er sich an die Spitze des Feldes und setzte sich ab. Falko Staps sicherte sich dahinter den zweiten Platz.

Weitere gute Platzierungen für den KSC haben errungen: Tobias Behrendt (2. U8), Fabian Strauß (2. M8/ 5. U10), Richard Kisan (3. M8/ 6. U10), Luisa Kisan (1. W9/ 1. U10), Henriette Pauls (1. W10/ 4. U12), Antonia Otto (2. W10/ 5. U12), Iris Staps (3. W12/ 7. U14), Andy Beile (1. M40), Olaf Terzer (2. M40), Torsten Langbecker (1. M45), Wilfried Krüger (2. M55). Hervorzuheben ist hier vor allem die Leistung von Henriette, die sich nach einer in der Erwärmung zugezogenen Fußverletzung mit starkem Einsatz präsentierte. 

Insgesamt waren es mit 187 die Teilnehmerstärksten Crossmeisterschaften seit vielen Jahren. Vor allem die Teilnehmerzahlen der Erwachsenen erfuhren einen deutlichen Zuwachs. Das gibt den Veranstalter in vielen Bereichen Recht. Erstmalig wurde der Lauf der Jugend und Erwachsenen auf einer separaten 3,7 km Runde jenseits der Umgehungsstraße durchgeführt. Ab den Altersklassen M/W 20 musste diese drei Mal absolviert werden. Vielen Läufern wurden von der 11,1 km langen Strecke angezogen. Viele Meisterschaftserfahrene Läufer äußerten aber auch Kritik. So übertrifft die gewählte Streckenlänge die bei Meisterschaften übliche Streckenlänge von etwa 6 km für Senioren fast um das Doppelte. Schade war natürlich auch, dass durch die langen Runde und den etwas abgelegenen Start nur wenig Zuschauer den Weg zur Strecke fanden und die Läufer überwiegend auf sich alleine gestellt blieben. Auch der Anspruch einer wirklichen Crossstrecke mit vielen Richtungswechseln, Anstiegen und Unebenheiten ging auf der langen Runde etwas abhanden. Im Gesamtergebnis überzeugten die Meisterschaften jedoch, vor allem durch eine gründliche Vorbereitung und liebevolle Organisation.

Hier ist ein Artikel der MOZ: www.moz.de

 
Freitag, den 05. Oktober 2012

33-jährige Durststrecke beendet

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Die ersten drei Männer in der Gesamtwertung

Nicht mehr viele können sich an das Jahr 1979 erinnern, als der letzte Strausberger den Strausseelauf gewann. Seither hat sich in der Veranstaltung rund um den Straussee viel getan, aber eines ist seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1924 identisch geblieben: seine 9,2 km lange Strecke um den See. Insgesamt hat seine Anziehungskraft deutlich erhöht, so finden sich inzwischen viele Berliner Freitzeit- und Spitzenläufer ein und die Teilnehmerzahl wuchs stetig auf bis zu 800 Startern. Vor allem die Laufgruppe vom LAC- Berlin sprach in den letzten Jahren ein gewichtiges Wörtchen um die Verteilung der vorderen Platzierungen mit und so war es auch in diesem Jahr.

Aber zurück zum Jahr 1979. Damals konnte Siegmar Grabow für die ASG Strausberg in sehr guten 29:50 Minuten den ersten Platz erringen. Im Jahr 2012 heißt der Sieger Carsten Krüger vom LAC Berlin in fast genauso schnellen 29:56 Minuten. Der diesjährige Sieger ist dabei lange für den gastgebenden KSC Strausberg gestartet und dort auch heute noch als Trainer im Nachwuchsbereich tätig- sein Sieg kann somit zumindest als halber Heimsieg verbucht werden. Auf Rang zwei lief der Vorjahressieger Christian Krannich (31:28) vor dem achten der U20 WM in Barcelona über 800 m, Dennis Krüger (32:00), ein. Die ersten sechs Plätze gingen dabei komplett an den LAC Berlin. Zum ersten Mal seit 2008 konnte die Schallmauer von 30 Minuten wieder durchbrochen werden.

Auch beim 15 Minuten nach den Männern separat gestarteten Frauenlauf ging es schnell zur Sache. Mit deutlichem Vorsprung von 1,5 Minuten gewann die Siegerin von 2010, Dawn Domaschk aus Berlin erneut- dieses Mal in 35:26 Minuten. Hinter Mayada Al-Sayad (LAC Berlin, 36:55) wurde Jördis Koch vom gastgebenden Strausberger Verein Gesamtdritte in 38:52 Minuten und landete nach 2010 und 2011 schon zum dritten Mal in Serie auf dem Podest.

Hier sind noch weitere Bilder zu finden: www.moz.de

 
Donnerstag, den 04. Oktober 2012

Strausseelauf- Schülerlauf: Zweimal knapp am Gesamtsieg vorbei

So nah wie in diesem Jahr waren die Nachwuchsathleten des KSC Strausberg schon seit Jahren dem Gesamtsieg auf der halben Runde um den Straussee nicht mehr. Bei optimalen Bedingungen mit Temperaturen um 10 °C und Sonnenschein fehlten Paul Fengler (U16, 15:54 min.) gerade einmal zwei und Henriette Pauls (U12, 17:59)  drei Sekunden zu den jeweils Gesamtersten Maik Snigola (U16, Köpenicker SC) und Pauline Kaden (U12, TVB 09).

Maik Snigola ist dabei schon ein alter Bekannter, bereits zum dritten Mal in Folge konnte er die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen. Auch seine Zeit lässt sich sehen, denn die 16 Minuten Grenze wurde in den letzten Jahren nur selten erreicht und unterboten. Für Paul Fengler bietet sich auch im neuen Jahr noch die Gelegenheit seine Fühler nach dem höchsten Podestplatz auszustrecken, während viele der diesjährigen Topläufer dann schon zu alt für den Nachwuchslauf sein werden.

Bei den Mädchen gab es ebenso einen deutlichen Qualitätssprung, auch wenn sich eine Tendenz fortsetzt: Die jüngeren Mädchen laufen den älteren Altersklassen deutlich den Rang ab. Die ersten drei der Gesamtwertung kamen alle aus der Gruppe der U12- Mädchen, während das erste Mädchen der U16 auf dem zwölften Gesamtrang einlief.

In den einzelnen Altersklassen konnten noch weitere KSC- Athleten überzeugen: Erster wurden Konstantin Otto (U10, 18:01), Lee-Ann Fehlinger (U10, 22:33) und Luise Juhre (U16, 23:41),  Zweiter wurden Paul Fengler und Henriette Pauls und Dritter wurden Arne Langbecker (U16, 16:40), Antonia Otto (U12, 18:54) und Lennart Schulz (U10, 19:30).

Hier gibt es weitere Bilder: www.strausberg-live.de

 
Mittwoch, den 26. September 2012

Strausseelauf: Von lokalen Größen und diesjährigen Favoriten

              

Die Siegerpodeste der Frauen und Männer im letzten Jahr

 

Die Formkurve nähert sich langsam dem Höhepunkt, die letzten Trainingseinheiten vor dem großen Tag werden geplant, denn bald fällt der Startschuss des Strausseelaufs. Viele Freizeitläufer haben sich persönliche Zielzeiten gesetzt, die in diesem Jahr attackiert werden sollen und einige Berliner und Brandenburger Spitzenläufer werden sich auch dieses Jahr nichts schenken um ganz oben auf dem Podest zu stehen.

Bei den Männern gibt es eine klare Leitlinie. Wenn Hagen Brosius vom SCC Berlin antritt, dann gewinnt er auch- so war es schon viermal. Dabei konnte er sich 2008 sogar schon bis auf eine Sekunde an den aktuellen Streckenrekord von 28:56 min. heranarbeiten und auch in diesem Jahr ist Brosius in Topverfassung, was er bei den Deutschen Meisterschaften über 10000 m  mit Platz zwei in herausragenden 28:59 min. zeigen konnte. Ganz vorne wird wohl auch wieder die Laufgruppe des LAC Berlins mitmischen, doch sind sie so stark, dass sie Brosius gefährden können? Dem Vorjahreszweiten Nils Gerber kann man das wohl am ehesten zutrauen. 2012 sammelte er schon die Erfahrung vor Brosius zu sein und das gleich bei den Deutschen 5000 m Meisterschaften, wo er den 9. Platz belegen konnte. Auch mit auf der Rechnung muss man den LAC Läufer und KSC Trainer Carsten Krüger haben, der seine 10000 m Bestzeit in diesem Jahr auf 30:26 min. drücken konnte. Außenseiterchancen werden nach einer eher durchwachsenen Bahnsaison dem Vorjahressieger Christian Krannich eingeräumt, der aber traditionell im Herbst zu starker Form aufläuft. Sollten sich die erwähnten Läufer von Anfang an gegenseitig antreiben, könnte sogar der Streckenrekord fallen, wenn nicht, dann hat auch der sehr grundschnelle Dennis Krüger eine Chance, seines Zeichens achter bei den Jugendweltmeisterschaften in Barcelona 2012.

Auch bei den Frauen werden den LAC Läuferinnen gute Aussichten eingeräumt. Eine von ihnen ist die Gewinnerin des Vorjahres: Mayada Al-Sayad. Hier könnte erstmalig seit 2000 auch wieder eine Strausbergerin ein starkes Wörtchen um den Sieg mitsprechen. Jördis Koch war im letzten Jahr schon zweite in der Gesamtwertung und konnte in der diesjährigen Bahnsaison schon so manche Bestleistung steigern. Im separat ausgetragenen Frauenrennen ist der Ausgang aber relativ offen. Immer wieder sorgten unterschiedliche Läuferinnen mit starken Zeiten für Aufsehen.

Weiteren Startern aus der Strauberger Region werden dagegen geringe Chancen um den Gesamtsieg eingeräumt, wobei sie in einigen Altersklassen eine gewichtige Rolle spielen könnten. So konnten 2011 Thomas Grosche (BW Petershagen, M35), Hans Benthin (KSC Strausberg, M70) und Karin Totzek (BW Petershagen, W70) als Sieger ihrer Altersklasse ihr Können zeigen.

Potentielle Sieger, sei es in der Ergebnisliste oder sei es über persönliche Zielsetzungen, können sich online unter www.strausseelauf.de anmelden. Der Meldeschluss ist am 28.09.. Bisher haben sich über 550 Sportler angemeldet.

 
Montag, den 24. September 2012

Unser Sommersportfest als Auftakt in den Herbst

Wir haben es nicht mehr ganz geschafft, unser Sommersportfest fand am ersten Herbsttag nach astronomischer Sichtweise statt. Entsprechend widrig waren teilweise auch die Bedingungen. Viele fleißige Helfer mussten so manches Mal Bananenkartons, die für die Kinderleichtathletik im Einsatz waren, in die richtige Position rücken nachdem sie vom Winde verweht wurden. Dennoch wollten rund 150 Athleten die letzte Chance in dieser Saison nutzen, ihre Bestwerte zu attackieren.

Das Hauptaugenmerk des Sommersportfestes liegt auf einer Mehrkampfwertung bestehend aus vier Disziplinen. Für die Altersklassen U8 bis U12 wurden einige Elemente der Kinderleichtathletik übernommen, während die U14 und U16 die traditionellen Disziplinen absolvierten. Erfreulicherweise zeigten auch viele KSC- Athleten ihre Vielseitigkeit. Tom Oswald entschied die U8 für sich, Konstantin Otto und Lennart Schulz reihten sich auf den Plätzen zwei und drei der U10 ein. Vor allem für Lennart war das ein gutes Ergebnis, der nach langer Krankheit im Winter wieder langsam den Anschluss findet.

In der weiblichen U10 belegte Luisa Kisan den zweiten Platz, während sich Henriette Pauls in der U12 einen geteilten ersten Platz sicherte. Bianca Sirbu erkämpfte sich trotz leichter Defizite im Wurf den dritten Rang der U14. Demgegenüber hat Fred Buchhester dort seine Stärken und erreichte ungefährdet den Gesamtsieg in der männlichen U14.

Die Altersklassen der U16 wurden fast komplett von unseren Athleten bestimmt. Bei den Mädchen siegte Juliane Knospe vor Anna Beuchel. Die Gesamtwertung der Jungen wurde erst auf der Zielgerade des Abschließenden 800 m Laufes entschieden. Arne Langbecker rettet sein dünnes Punktepolster in das Ziel und gewann mit vier Punkten Vorsprung vor Falko Staps. Paul Fengler rundete das KSC Podest als Dritter ab. Auch in der altersklassenübergreifenden Vereinsstaffel siegten die Jungen und Mädchen des Gastgebers.

Hier gibt es weitere Bilder: www.strausberg-live.de

 
Montag, den 24. September 2012

Alte Hasen weisen junges Gemüse in die Schranken

Der Tag vor unserem Sommersportfest dient schon traditionell einem besonderen Vergleich: unsere Aktiven Sportler messen sich mit ihren Eltern in einem Mannschaftswettbewerb. In den Diszplinen Weitsprungstaffel, Wasserkastentransportstaffel und Zielweitwurf mussten die beiden Teams viele Sekunden sammeln um sich für die abschließende Crossstaffel einen möglichst großen Vorsprung herauszuarbeiten.

Nachdem den aktiven Sportlern im letzten Jahr der Sieg geglückt war, gingen sie auch in diesem Jahr leicht favorisiert ins Rennen. Ihnen stand ein Team aus hoch motivierten Eltern gegenüber, an dem sich dieses Mal überwiegend die Väter beteiligten- was sicher kein Nachteil in den einzelnen Wettbewerben war. So konnte sich das Elternteam nach drei Disziplinen auch einen stattlichen Vorsprung von 36 Sekunden erkämpfen, der dann in der abschließenden Staffel locker verwaltet wurde. Bei unserem anschließenden Abteilungsgrillen konnte dieser dann noch ausgiebig gefeiert werden.

 
Mittwoch, den 19. September 2012

Ankündigung Sommersporfest in Strausberg

Für alle, die an diesem Wochenende noch nichts vorhaben, sei es hier noch einmal gesagt: Es findet unser Sommersportfest statt. Hier sind die wichtigsten Daten:

Wann?: Samstag, 22.09.2012, um 10.00 Uhr

Wo?: Sport- und Erholungspark in Strausberg

Was?: Vierkampf für U8-U16, Einzeldisziplinen für alle Altersklassen, Vereinsstaffel

Warum?: Weil es Spaß macht und für die ersten drei im Mehrkampf sowie der Staffel Medaillen gibt

Wie?: Einfach unter leichtathletik-strausberg [at] web.de anmelden oder vor Ort nachmelden

Was muss ich sonst noch wissen?: Ausschreibung und Zeitplan

Wir sehen uns am Samstag in Strausberg!

 
Montag, den 17. September 2012

Landesmeisterschaften der U14 in Frankfurt (Oder)

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Iris Staps

Am vergangenen Wochenende fand mit den Landesmeisterschaftender U14 der letzte überregionale Bahnwettkampf der Saison statt. Mit dabei waren auch vier Athleten vom KSC Strausberg. Sebastian Korge (M12) zeigte hier seine Vielseitigkeit und belegte im 60m Hürden Lauf (6.), Ballwurf (7.) und 800 m Lauf (8.) jeweils vordere Platzierungen. Bianca Sirbu (W13) lieferte im Sprint mit Platz 8 eine ordentliche Leistung ab.  Madlen Salisch (W13) schrammte im Diskus mit 17,90 m als 4. nur knapp an einer Medaille vorbei.

Nach einer kurzen Auszeit von Landesmeisterschaftswettkämpfen, meldete sich auch Iris Stabs (W12) zurück und es hat sich gelohnt. Über 800 m konnte sie erstmals die 3-Minuten Barriere unterbieten, nachdem im Training schon von einigen U16- Athleten gemutmaßt wurde, dass diese wohl unerreichbar bleiben würde, zu viele Versuche verliefen schon im Sande. Aber was lange währt, wird endlich gut.

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: www.leichtathletikverband-brandenburg.de

 
Dienstag, den 04. September 2012

Der Stienitzseelauf- Ein Lauf der Sport und Kunst verbindet

12 Kilometer müssen zurückgelegt werden, möchte man den Stienitzsee einmal umrunden. Die Gelegenheit dazu hat man nur einmal im Jahr zu den Stienitzseeopen. Dann können Läufer die schmalen und verwinkelten Uferwege beschreiten und die am See anliegenden Grundstücke durchqueren. Gleichzeitig wird man aber auch mit 12 ausgefallenen und kreativen Kunstobjekten für alle Anstrengungen entschädigt. Seien es Cheerleader die einem den knackigsten Anstieg der Strecke hochjubeln oder sei es ein Pianist der einen mit beschwingten Tönen auf die weiteren Kilometer schickt oder sei es ein 30 Meter langer, aus Heuballen errichteter Tunnel- diese und viele weitere Stationen motivieren jeden Starter und sprechen wie bei keinem anderen Lauf alle Reize an.

Neben diesen künstlerischen Eindrücken, die jeder am besten live miterleben sollte, gibt es natürlich auch die sportliche Komponente mit Siegern, Ergebnislisten und persönlichen Rekorden. Angeboten werden kürzere Strecken von 200- 800 m für Kinder bis 10 Jahren. Daneben gibt es einen 3 km Lauf am See entlang, offen für alle Altersklassen, aber ein hauptsächlich durch den älteren Nachwuchs genutzter Wettkampf. Hier gewann Paul Fengler in 12:16 min. knapp vor Falko Staps die Konkurrenz. Schnellstes Mädchen aus unserem Verein war Antonia Otto als Viertplatzierte.

Immer wieder verwirrend ist dabei der Zieleinlauf, da die 3 km Läufer nur 2 min. nach den Startern über die 12 km Distanz auf die Strecke gehen. Nach kurzer Zeit haben die schnellsten Nachwuchsathleten die anfängliche Lücke geschlossen und beide Felder vermischen sich- und entmischen sich an der 3 km Marke oft nicht wie gewünscht. Schon so mancher Mittelstreckler machte so ungewollt aus seinem Wettkampf eine Langstrecke.

Neben den Kinderläufen werden die angesprochenen 12 km um den See und ein Halbmarathon mit einer zusätzlichen 9 km Runde durch das untere Annatal für die Erwachsenen angeboten. Beide Strecken haben es durch viele Anstiege, Treppenpassagen, Wurzeln und Kurven durchaus in sich. Über 12 km konnte sich Norbert Deutschmann den 6. Gesamtplatz sichern, während Carsten Krüger mit neuem Streckenrekord (1:14:17 h) im Halbmarathon ungefährdet den Sieg holte.

Wagt man einen Blick auf den Zeitplan, macht sich hier eine weitere Reserve im Ablauf der Veranstaltung deutlich. So findet der Zieleinlauf der schnellsten Halbmarathonläufer fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da zur gleichen Zeit die Läufe über 12 und 3 km gestartet werden. Neben diesen kleineren und sicherlich noch auszumerzenden Schwächen, kann der Stienitzseelauf sicherlich als eine gelungene und gleichzeitig auch einzigartige Veranstaltung unter vielen Volksläufen in Berlin und Brandenburg angesehen werden.

Gelungen, und dass soll hier nicht unerwähnt bleiben, war die Veranstaltung auch, weil unser Trainer Jürgen Goß viel Zeit opferte um große Teile der Strecke am Vortag zu markieren. Mit seinem Einsatz entlastete er unsere Vereinskasse merklich, da wir dadurch so Einiges an Startgebühren erlassen bekamen.   

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: www.davengo.com

Hier ist ein Artikel der Märkischen Oderzeitung: www.moz.de

Hier sind weitere Bilder und ein Video vom Start: www.strausberg-live.de

 
Freitag, den 31. August 2012

Eine halbe Runde für den schnellen Nachwuchs

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Nachdem im letzten Beitrag die Entwicklung des Hauptlaufes im Strausseelauf beleuchtet wurde, soll dieser Artikel dem Nachwuchs gewidmet sein. Für die Teilnehmer im Schülerlauf heißt es am 03. Oktober zunächst einmal früh aufzustehen, denn es muss die Fähre zur Startline „Jenseits des Sees“ erwischt werden. Doch für diese ersten Mühen des Tages wird man schnell entschädigt. Bei welchem anderen Lauf hat man sonst die Gelegenheit, vor dem Start das Wechselspiel zwischen daliegender ruhiger See und dem gespannten Vorstarttrubel so hautnah aufzusaugen.

Ursprünglich war die halbe Seerunde nicht für die Schülerjahrgänge reserviert. Die 4,1 km lange Strecke bot neben dem Hauptlauf eine weitere Möglichkeit, vor allem für ambitionierte Mittelstreckler, sich zu messen. Seit einigen Jahren ist die Altersklassenwertung den Aktiven bis 15 Jahren vorbehalten, während ältere Läufer die halbe Runde zum reinschnuppern nutzen können.

Nicht nur bei den Erwachsenen findet die jährliche Tempohatz statt, auch der Sieg im halben Lauf setzt eine hohe Grundschnelligkeit voraus. Der aktuelle Streckenrekord wird vom damaligen SG EBT Berlin Sportler Andreas Graff mit 14:09 min. aus dem Jahr 1999 gehalten. Das entspricht einem durchschnittlichen Tempo von 3:27 min pro Kilometer und eine deutliche Verbesserung der alten Bestmarke- gehalten von zwei KSC Sportlern: Für Jens Weber (1996) und Roger Büchsenschuss (1998) sind jeweils 14:48 min. in den Siegerprotokollen vermerkt. Nach Büchsenschuss begann auch die bis heute dauernde Durststrecke Strausberger und auch regionaler Sieger bei den Jungen.

Unter den Mädchen lief keine schneller als Claudia Bank im Jahr 1996 mit 15:35 min.. Ihr gelang auch das seltene Kunststück dreimal zu triumphieren und das sogar in Folge. Gleiches schaffte ebenso Jennifer Schrader, damals LAC Berlin. Der letzte Strausberger Gesamtsieg stammt hier von Anna-Maria Irgang mit 18:28 min. aus dem Jahr 2005.

Nicht nur die Gesamtsieger der halben Runde können sich über Preise freuen, denn Auszeichnungen gibt es in allen Schüleraltersklassen. Hier konnte der Gastgeber KSC Strausberg im letzten Jahr sein kommendes Potential demonstrieren. Falko Staps (mU14), Lennart Schulz (mU10) und Antonia Otto (wU10) gewannen ihre jeweiligen Altersklassen.

Schaut man auf die Ergebnislisten der letzten Jahre, ist ein Leistungsrückgang vor allem in den älteren Schülerjahrgängen auffällig. Immer öfter schaffen es sogar Kinder aus der jüngsten Altersklasse  den älteren Kindern den Rang abzulaufen. Seit 2005 konnten die Jungen die 15 Minuten Marke nicht mehr knacken und bei den Mädchen reichten in den letzten vier Jahren sogar Zeiten um 19 Minuten für den Gesamtsieg. Wird sich dieser negative Trend in diesem Jahr umkehren? Einige vielversprechende Athleten aus der Strausberger Region werden wohl an der Startlinie stehen. Zu den Favoriten zählt hier Elisa Darkow (IGL Schöneiche), die mit ihrem Gesamtsieg beim diesjährigen Seriencross ihre gute Form unter Beweis stellte. Ihr männliches Pendant Falko Staps (KSC Strauserbg), ebenfalls Sieger beim Seriencross 2012, wird nicht dabei sein. Dagegen könnte sein Vereinskamerad Paul Fengler für ein gutes Ergebnis sorgen. Im letzten Jahr fehlten ihm nur 3 Sekunden zum Gesamtsieg.

Die Anmeldung zum Strausseelauf ist unter www.strausseelauf.de möglich.

 
Mittwoch, den 29. August 2012

Familienduell in Frankfurt

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Luisa Kisan

Beim Frankfurter Sommersportfest bot sich noch einmal die Gelegenheit, die bisherigen Saisonbestleistungen nach unten zu korrigieren, bevor im Oktober die Crosssaison eingeläutet wird. Dieses Sportfest dient traditionell als eine echte Standortbestimmung nach den Ferien, da hier die Starterfelder noch breit besetzt und die Medaillenränge hart umkämpft sind. Mit einem gut gemischten Team aus erfahrenen Athleten und Neulingen ging der KSC Strausberg an den Start.

Felix Rosenfeld (M10) absolviert hier seinen ersten Wettkampf und konnte sich bei allen seiner Einzelstarts im guten Mittelfeld platzieren. Sebastian Korge (M12) überzeugte mit drei Podestplätzen im 75 m Sprint (3. in 11,26 sec.), 800 m- Lauf (2. In 2:40 min.) und im Speerwurf (3. mit 21,58 m).

Bei unseren anderen Startern drängte sich die Frage auf, wer das erfolgreichste Familiengespann stellt. Die Geschwister Luisa (W9) und Richard Kisan (M8) konnten als Doppel überzeugen. Luisa gewann Gold über 800 m (3:02 min) und Bronze im Weitsprung (3,22 m) während Richard im Schlagball den ersten Platz belegte (31,5 m).

Ebenfalls zwei Medaillen konnte Iris Staps (W10) erringen. Sie wurde jeweils dritte im Hochsprung (1,22 m) und 800 m- Lauf (3:03), wobei sie leider ein weiteres Mal knapp die 3- Minuten Barriere verpasste. Ihr Bruder Falko (M14) steuert im 800 m- Lauf noch eine Silbermedaille bei (2:25 min.).

Als drittes Bruder- und Schwesterpaar waren Madlen (W13) und Marco Salisch (M16) im Rennen. Während Madlen knapp am Podest vorbeischrammte aber für eine gute Hochsprungleistung mit 1,22 m sorgte, konnte Marco den Speerwurf für sich entscheiden (39,95 m) und Bronze im 100 m- Sprint für sich erkämpfen (13,39 sec.).  Somit endschied Familie Kisan mit zwei goldenen und einer Bronzeplakette das Familienduell an diesem Tage knapp für sich.

 
Montag, den 20. August 2012

Kinderpokal in Strausberg

Das vom Deutschen Leichtathletikverband ins Leben gerufene Konzept der Kinderleichtathletik findet auch in Brandenburg einen Platz im Wettkampfkalender. In einer Serie aus vier Wettkämpfen können sich gemischte Mannschaften der U8 oder U10 im sogenannten Kinderpokal miteinander messen. Die dritte Station war nun am vergangenen Sonnabend in Strausberg, wo es sich in den Disziplinen 40m Sprint, Tennisballweitwurf, Hindernissprintstaffel und Hochweitsprung zu messen galt.

Mit am Start waren auch zwei Strausberger Mannschaften. In der U10 konnten Lennart, Anja, Konstantin, Birk, Lee-Ann, Paul und Enya einen geteilten dritten Platz erringen während Tobias, Tom und Dominic in der U8 sogar einen geteilten ersten Platz belegten.

Mit drei Mannschaften in der U8 und vier Teams in der U10 waren die Teilnahmefelder eher überschaubar, aber lagen im Bereich der bisherigen zwei Austragungen des Kinderpokals. Bei den Kindern kam so manche neue Wettkampfform gut an und bringt Abwechslung in den monotonen Disziplinenalltag, dennoch gibt es sicherlich noch so manche Reserve. Mannschaftswettkämpfe sollen die Leistungen aller Kinder wertvoll machen, bergen aber gleichzeitig die Gefahr, dass viele kleinere Vereine gar keine Mannschaft stellen können. Augenfällig ist aber auch, dass nicht nur kleine Vereine den Kinderpokal auslassen, sondern auch so mancher größerer Sportclub. Scheinbar hat das Konzept noch einige Anlaufschwierigkeiten und ist nicht bei jedem Übungsleiter oder Trainer so beliebt, wie es die Berichterstattung des DLV glauben machen möchte.

Unterstützt wurde die Veranstaltung in großer Breite erstmalig von unseren älteren Sportlern, die bei hohen Temperaturen den Besuch im Freibad nach hinten schieben mussten und für eine gelungene Durchführung der Veranstaltung sorgten.

 
Dienstag, den 14. August 2012

Jägerfestlauf in Waldsieversdorf

 
Montag, den 13. August 2012

Der Strausseelauf- Wo Spitzenleistungen auf den Breitensport treffen

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Seit einem Jahrzehnt steht der „Tag der deutschen Einheit“ am 03. Oktober ganz im Zeichen der größten Sportveranstaltung in der Strausberger Region- dem Strausseelauf. Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen aber noch wesentlich weiter zurück, so dass der Lauf mit seiner erstmaligen Austragung im Jahre 1924 als einer der ältesten, wenn nicht sogar als der älteste Volkslauf Deutschlands bezeichnet werden kann.

Nicht nur der Austragungstermin des Laufes ist traditionell fest verankert, auch der Streckenverlauf zeichnet sich durch einen hohen Wiedererkennungswert aus. In den 88 Jahren seit der erstmaligen Ausrichtung ist er nahezu identisch geblieben. Dadurch öffnet sich der Raum für interessante Vergleiche, sei es für die Entwicklung der Spitzenleistungen oder sei es für den persönlichen Leistungsstand.

Hier ist die Bezeichnung Streckenrekord oder „persönliche Strausseelaufbestleistung“ noch mit Inhalt gefüllt. Auf 9,3 km bemisst sich eine Runde um den See, überwiegend auf flachen Untergrund. Nur eine kurze Kopfsteinpflasterpassage zu Beginn in der Strausberger Innenstadt und einige Wurzeln auf dem Wanderweg entlang des Straussees können die Tempohatz etwas bremsen. Ambitionierte Läufer können damit rechnen, dass sie in Strausberg etwa eine Minuten weniger benötigen als über 10000 m auf der Bahn. Zeiten von unter 30 Minuten bei den Männern und unter 35 Minuten bei den Frauen gelten als die Schallmauern, die nur selten erreicht werden. 14 Mal wurde die halbe Stunde bisher unterboten, zum ersten Mal 1972 durch Sigmar Grabow und zum bisher vorerst letzten Mal 2008 durch Hagen Brosius. Demgegenüber liefen fünf Frauen eine schnellere Zeit als 35 Minuten. Die Streckenrekorde stammen von Konstantin Lebedjew mit 28:56 min. aus dem Jahr 1995, sowie von einer alten Bekannten bei den Frauen. Die dreimalige Boston Marathon Gewinnerin Uta Pippig setzte mit 32:20 min. die bis heute unerreichte Spitzenmarke im Jahr 1988.

Die leistungssportliche Komponente des Laufes wird seit Jahren von der Laufgruppe des LAC Berlins bestimmt, allein im letzten Jahr stellten sie das komplette Männerpodest. Von durchschnittlich jährlich 13 Läufern die seit 2006 schneller als 35 Minuten liefen, konnten sie im Mittel sechs Aktive aufbieten. Bei den Frauen stellt sich ein gemischtes Bild dar. Hier konnten in den letzten Jahren auch kleinere Vereine und Privatstarterinnen vorne mitmischen.

Schaut man auf die breitensportliche Entwicklung des Laufes, kann man eine zunehmende Anziehungskraft erkennen. 1986 stellten sich erstmalig mehr als 100 Läufer der Herausforderung. Eine enorme Verlängerung der Teilnehmerliste ergab sich in der Zeit zwischen 1999 und 2008, in der die Anzahl der Starter stetig von 123 auf 800 wuchs. Das Jahr 2008 stellt auch die bisherige Höchstmarke, wobei dieser Wert in den Folgejahren auf hohem Niveau gehalten werden konnte.   

Auch in diesem Jahr hoffen die Organisatoren auf starke Teilnehmerfelder, sowohl in der Breite als auch in der Spitze. Verlockende Preise für die Gesamtsieger als auch für die jeweiligen Gewinner der Altersklassen sollten dafür förderlich sein. Die Anmeldung ist online unter www.strausseelauf.de möglich.

 
Dienstag, den 19. Juni 2012

Regionalmeisterschaften in Strausberg- Das Geschehen hinter den Kulissen

Was benötigt eine erfolgreiche Leichtathletikveranstaltung mit über 200 Teilnehmern. Schnelle Zeiten, weite Würfe, kräftige Sprünge? Nicht nur! Für einen reibungslosen Ablauf ist auch immer der Einsatz von vielen freiwilligen Helfern erforderlich. Aus diesem Grund wollen wir hier ein gesondertes Danke an alle unsere Aktiven, Eltern der Aktiven und anderen Angehörigen des Vereins aussprechen, die mit hohem Einsatz für das Gelingen der Regionalmeisterschaften gesorgt haben, sei es mit dem Maßband, beim Kuchenverkauf oder beim Schreiben der Urkunden. Genauso wichtige war aber auch die Hilfe von anderen Vereinen aus der Region, die mit bereitgestellten Kampfgerichten und Helfern zur Seite standen. Ohne diese wäre eine solche Veranstaltung für einen relativ kleinen Verein wie dem Unseren nicht möglich. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und hoffen auch weiterhin auf die auswertige Hilfe zählen zu können, das Resultat ist auf jeden Fall ein Gewinn für alle Sportler, nicht nur für die aus Strausberg.

 
Sonntag, den 10. Juni 2012

Regionalmeisterschaften in Strausberg

Einführung der Kinderleichtathletik

Gut 200 Teilnehmer maßen sich in den unterschiedlichsten Disziplinen bei den regionalen Titelkämpfen in Strausberg. Mit im Programm waren in diesem Jahr erstmalig Disziplinen der Kinderleichtathletik. Die jüngeren Altersklassen bis U12 traten im Hindernissprint, Heulerwurf, Hochweitsprung und dem Stadioncross gegeneinander an. Sicher gab es hier und da noch einige Punkte die beim nächsten Mal überarbeitet werden können, doch insgesamt kamen die neuen Disziplinen gut an, vor allem der Stadioncross konnte viele Zuschauer überzeugen.

Beste Einzelleistungen ausgezeichnet

Es wurde aber längst nicht alles reformiert. Vieles Etablierte blieb erhalten, z. B. die Auszeichnung der besten Einzelleistungen:

- Sprint: 75m W12, Sophie-Luise Merten (Motor Eberswalde) mit 10,40 sec.

- Lauf: ca. 400m Stadioncross M7, Max-Otto Hanke (IGL Schöneiche) mit 1:21,86 min.

- Sprung: Weisprung W11, Joanne Schiffer (Gaselan Fürstenwalde) mit 4,65 m

- Wurf: Speerwurf M13, Niklas Albrecht (Stahl Eisenhüttenstadt) mit 40,87m

Drei Normen für die Deutschen Jugendmeisterschaften

Daneben gab es auch bei den Jugendlichen und Erwachsenen starke Ergebnisse. So konnte Heiko Illig (M40, Medizin Eberswalde) mit 1,80 m im Hochsprung auftrumpfen. Im 400 m Sprint der M75 konnte Günter Linke (IGL Schöneiche) den bestehenden Brandenburgischen Landesrekord um 8 Hundertstel Sekunden auf 1:17,38 min. verbessern. Auf den Laufstrecken schickte der LAC Berlin ein starkes Aufgebot, das als gemeinsame Mission die Normerfüllung für die deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach hatte. Mit persönlichen Tempomachern ausgerüstet konnten Marc Landmann in 8:46,12 min. und Julia Pahnke (beide U20) in 10:19,40 min. über 3000 m sowie Laura Pahnke (U18) in 2:18,14 min. über 800 m den Meisterschaftsstandard erfüllen. Es zeigte sich somit, dass Strausberg durchaus eine schnelle Bahn bietet. Für unsere Athleten war dieser Gastauftritt sicherlich auch sehr inspirierend und wir hoffen alle, dass unsere jüngeren Sportler in den nächsten Jahren den gleichen Sprung in die nationalen Felder schaffen können. Was bleibt ist aber einiges an Arbeit.

Gastgeber KSC Strausberg siegt in den Vereinsstaffeln

Zu den besten Leistungen des veranstaltenden KSC Strausberg gehörten die 12,75 Sekunden von Arne Langbecker (M15) über 100 m, der überlegene Sieg von Konstantin Otto (M9) im Stadioncross sowie die 2:38,62 min. von Bianca Sirbu (W13) über 800 m. Bianca lief damit auch schneller als alle Mädchen dieser Altersklasse in den Jahren zuvor.

Zum Abschluss der Veranstaltung stand dann der Teamgedanke im Vordergrund. In der 4x100m Vereinsstaffel, bestehend aus je einem Läufer der U10, U12, U14 und U16, hieß es gemeinsam die Kräfte zu bündeln. Die Herausforderung lag dabei in der Zusammenarbeit zwischen jungen und relativ erfahrenen Leichtathleten. Der KSC Strausberg konnte hier sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen die schnellste Mannschaft stellen. Dabei waren Luisa Kisan, Antonia Otto, Bianca Sirbu und Juliane Knospe mit 60,21 sec. nur unwesentlich langsamer als ihre männlichen Kollegen Tom Jaentsch, Lennard Voss, Sebastian Korge und Arne Langbecker mit 59,26 sec..

 
Sonntag, den 10. Juni 2012

LM U16 in Potsdam: Viele Bestleitungen, aber leider ohne Edelmetall

Mit einem Aufgebaut von vier Jugendlichen und einer Jugendlichen bestritten wir die diesjährigen Einzelmeisterschaften der U16. Vor allem der 100 m Sprint und die 800 m brachten anständige Ergebnisse für uns. Arne Langbecker (M15- 13,06 sec.), Falko Staps (M14- 13,16 sec.) und Juliane Knospe (W14- 13,93) konnten unter teilweise starkem Gegenwind neue Bestleistungen im Sprint markieren. Falko (2:18,18 min.), Paul Fengler (2:18,50 min.) und Juliane (2:40,43 min.) gelang dieses auch auf der 800 m- Mittelstrecke.

Falko zeigte seine Vielseitigkeit mit guten 32,82 m im Speerwurf, was ein guter Einstieg mit dem neuen 600 g Speer war. Für die beste Platzierung reichte es für unsere Jungs zusammen mit Oliver Suthau in der 4x100 m Staffel. Dort wurden sie mit noch ausbaufähigen Wechseln fünfter (52,38 sec.). Über 3000 m sowie im Weit- und Hochsprung konnten wir dieses Mal unsere eigenen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.

Insgesamt war es für uns ein gelungener Wettkampf, auch wenn wir an der ein oder anderen Stelle noch verstehen müssen, dass es die Landesmeisterschaften sind die zählen, wo wir die Konkurrenz suchen müssen, uns auf starke Gegner freuen müssen und daraus Motivation für unser Training schöpfen können. Wenn es bei einer Disziplin mal nicht so rund läuft, sollte das nur ein zusätzlicher Ansporn für die Zukunft sein.

Hier sind die kompletten Ergebnisse: www.leichtathletik-berlin.de/

 
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