Außer Konkurrenz

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Großer Medienrummel in Strausberg

Fast 900 Laufbegeisterte nahmen zum Tag der deutschen Einheit den 79. Strausseelauf unter ihre Sohlen. Eine Sportlerin unter ihnen tat dieses in besonders fulminanter Art und Weise. Mayada Al-Sayad (Fortuna Marzahn) kannte in dem separat gestarteten Frauenlauf keine wirkliche Konkurrenz. Lediglich die Sekunden- und Minutenzeiger auf der Stoppuhr waren ihre Gegner an diesem Tage. Mit 33:13 min wäre sie auch bei den Männern in die Top 10 gelaufen und kam gleichzeitig dem Fabelstreckenrekord von Uta Pippig deutlich näher als alle Läuferinnen es seit dieser Glanzstunde geschafft hatten. Pippig, die mit je drei Siegen in Berlin und Boston, sowie einem in New York, die großen Marathonläufe der frühen 90er Jahre dominierte, hält bis heute in 32:20 min die schnellste Seeumrundung in ihren Händen. Diese Zeit ist für Mayada Al-Sayad zwar noch nicht greifbar, doch taucht sie schon sichtbar am Horizont auf.

Auf dem Weg nach Olympia

Diese Frau hat nebenbei noch eine weitere interessante Geschichte zu bieten, die eine weitere Parallele zu Uta Pippig aufmacht. Genauso wie die ehemalige Halterin des deutschen Rekordes im Marathonlauf, so wird auch Al-Sayad im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen vertreten sein. Ermöglichst wird ihr dieser Auftritt, neben ihrem erstklassigen Hamburg Marathon in 2:41 h, durch ein kleines Stück Papier. Da ihr Vater gebürtiger Palästinenser ist, hat sie eine doppelte Staatsbürgerschaft. Somit reichte es ihr die internationale Norm von 2:42 h zu unterbieten um für Palästina starten zu dürfen. Im Vergleich dazu setzt der Deutsche Leichtathletikverband seine Zeit auf 2:28 h herab, denn anscheinend möchte man dem TV nur absolute Siegertypen präsentieren.

Strausberger schafft es in die Top 10

Das männliche Pendant zu Al-Sayad war an diesem Tag Alexander Pusch (SCC Berlin). In 30:09 min erzielte er eine erstaunlich schnelle Siegerzeit, denn schon ab Kilometer 3 war er auf sich alleingestellt. Auch die acht Plätze dahinter belegten wie gewohnt Läufer aus dem nahegelegenen Bundesland Berlin, bis sich auf Rang 10 der erste KSC Athlet einreite. Paul Fenlger, unsere Nachwuchshoffnung im 800m Lauf, holte sich damit nicht nur den Sieg in der U18, er erzielte auch die schnellste Zeit (33:51 min) eines KSC-Läufers seit 2008. Nicht ganz so schnell, aber genauso erfolgreich war Arne Langbecker als Sieger der U20.

Tag der zweiten Plätze

Auch wenn es für Falko Staps (U18), Norbert Deutschmann (M50), Wilfried Krüger (M60) und Jördis Krüger (W20) nicht ganz zum Altersklassensieg reichte, so konnten sie am Ende dennoch stolz über zweite Plätze sein. Vor allem bei Jördis wären Erwartungen an einen Sieg auch vermessen gewesen. So stand die Strausberger Konstante sowohl in ihrer Altersklasse als auch in der Gesamtwertung noch etwas im Schatten von Mayada Al-Sayad. Doch wer sie kennt, der weiß, dass sie schon im nächsten Jahr wieder die durchschimmernden Sonnenstrahlen einfangen möchte.

 

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